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Die Prostata

Beschwerden im unteren Harntrakt (engl.: LUTS LUTS = Lower urinary tract symptoms) dürfen auf keinen Fall ignoriert werden, insbesondere nicht von Männern "im Wechsel der Jahre". Je früher die Ursache erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Aussichten auf effektive Beschwerdebesserung. Die gesetzliche Früherkennungsuntersuchung sieht dazu jährlich einen Tastbefund der Prostata vor.

Um den – vom Beschwerdebild sehr ähnlichen - Prostata-Krebs auszuschließen, ist eine eingehende Untersuchung durch einen Urologen erforderlich.

 Die Deutsche Gesellschaft für Urologie empfiehlt folgende Untersuchungen:

Erhebung der Krankenvorgeschichte einschließlich Medikamenteneinnahme (Anamnese)

Bewertung von Symptomatik und Lebensqualität anhand eines Symptomen-Scores
(z.B Internationaler Prostata-Symptomen-Score)

Körperliche Untersuchung einschließlich digito-rektaler Untersuchung
(DRU = Ertasten der Prostata vom Enddarm aus)

Laboruntersuchung: Serumkreatinin zur Kontrolle der Nierenfunktion, Prostataspezifisches Antigen (PSA) bei Männern über 45 zur Prostatakrebs-Früherkennung, Urinstatus und -sediment

Harnflussmessung (auch zur Verlaufskontrolle)

Restharnbestimmung

Ultraschalluntersuchung der Nieren und der Blase

Sonographische Volumenbestimmung der Prostata

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