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Erektionsstörung

Für viele ist es ein Tabuthema, das die Psyche sowie häufig auch die Partnerschaft belastet und am Selbstbewusstsein kratzt: Erektionsstörungen. Entsprechend hoch ist die Dunkelziffer der Betroffenen. Dabei muss die erektile Dysfunktion häufig kein dauerhafter Zustand sein und ist häufig erfolgreich behandelbar. Das Wissen um Formen, Ursachen und Vorbeugung kann dabei helfen, frühzeitig eine gezielte Therapie zu beginnen.

Formen der Erektionsstörung

Die sogenannten erektilen Dysfunktionen werden hauptsächlich in zwei Formen unterteilt:

Zusätzlich werden Erektionsstörungen anhand ihres Auftretens, in primäre und sekundäre, und der Ursachen unterschieden. Als Hauptgruppen hierbei gelten psychisch bedingte und organisch bedingte Dysfunktionen.

Unfruchtbarkeit

Von der Unfruchtbarkeit oder Impotentia generandi wird gesprochen, wenn Erektion und Samenerguss zwar weitestgehend normal möglich – im Sperma aber keine zeugungsfähigen Spermien mehr enthalten sind. In einigen Fällen befinden sich noch Spermien in der Samenflüssigkeit, diese sind aber in zu geringer Menge vorhanden, nicht mehr aktiv oder krankhaft verändert.

Betroffene können also den Geschlechtsverkehr ausüben, sind jedoch nicht zeugungsfähig.

Erektionsstörungen

Bei der zweiten Form der erektilen Dysfunktion ist die, wie der Name bereits verrät, Erektion an sich gestört. Die Erektion, also die Versteifung des Gliedes, kommt gar nicht mehr oder nur noch stark eingeschränkt zustande. Das kann bedeuten, dass die Erektion nur kurzzeitig gehalten werden kann oder deren Steifegrad nicht für den Geschlechtsverkehr ausreicht.
Häufig ist in Verbindung mit Impotentia coeundi auch der Samenerguss gestört. Er tritt verfrüht oder verspätet auf und bleibt in seltenen Fällen sogar gänzlich aus. An Erektionsstörungen leidende Männer berichten von einem Kontrollverlust über den Samenerguss.

Primäre und sekundäre Form

Bei der primären Form bestehen die erektilen Dysfunktionen von Beginn an. Ein ungestörter Geschlechtsverkehr war also noch nicht möglich.

Die sekundäre Form ist weitaus häufiger, bei ihr treten Erektionsstörungen und Unfruchtbarkeit erst während des Lebens auf.

Ursachen und Risikofaktoren

Die möglichen, der erektilen Dysfunktion zugrunde liegenden Ursachen sind vielfältig. Sie können von vorübergehender Natur sein oder aber permanent gegeben.

Zu ihnen gehören:

  • Stress, Konflikte, Depression und andere psychische Belastungen
  • Erkrankungen der Prostata
  • Nervenschäden, beispielsweise nach einem operativen Eingriff im Beckenbereich
  • Verletzungen an Rückenmark oder Schwellkörpern
  • Diabetes
  • zu hoher Cholesterinspiegel
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • Medikamente
  • Störungen der Libido
  • Ungesunde Lebensweise, die Spermien zerstört
  • Genetisch bedingte Fehlbildungen
  • Natürliche Veränderungen der Gewebe im Alter

Einige der aufgeführten Ursachen haben Erektionsstörungen als Symptom oder Komplikation, können also durch eine Behandlung des eigentlichen Auslösers zur vollständigen Heilung führen.

Psychische Ursachen – ein Teufelskreis

Bestehen erektile Dysfunktionen über einen längeren Zeitraum hinweg, gehen damit zumeist ein hoher Leidensdruck und Versagensängste einher. Selbst wenn die Ursachen gut behandelbar oder bereits ausgeheilt sind, kann es aus diesem Grund zu erneuten Erektionsstörungen kommen.

Es ist keine Seltenheit, dass die organischen Ursachen therapiert und nicht mehr vorhanden sind, daraus entstandene seelische Belastungen eine Erektion aber dennoch weiterhin verhindern. Hier ist eine Therapie der seelischen Konflikte angeraten.

Symptome

Die Hauptsymptome einer erektilen Dysfunktion sind recht überschaubar:

  • Erektion kommt nicht zustande oder kann nicht gehalten werden
  • Geschlechtsverkehr ist aufgrund der fehlenden Steife des Penis nicht oder kaum möglich
  • Verzögerter, verfrühter oder ausbleibender Samenerguss

Hinzu kommen bei der Unfruchtbarkeit die Zeugungsunfähigkeit, sowie generell mögliche Beschwerden. Letztere sind abhängig von der jeweiligen Ursache.

Komplikationen und Spätfolgen

Besteht eine erektile Dysfunktion über einen längeren Zeitraum, kann das verheerende Auswirkungen auf die Psyche des betroffenen Mannes haben. Und diese sind nicht zu unterschätzen. Allgemeine Versagensängste, Depressionen, Verlust des Selbstwertgefühls und emotionale Konflikte können daraus entstehen. Diese führen nicht selten ihrerseits zu Erektionsstörungen und einem insgesamt verminderten Sexualtrieb.

Neben diesen kann die Erektionsstörung aber auch körperliche Spätfolgen haben. Kommt es über Monate hinweg nicht zu einer Erektion, leidet die Durchblutung und Versorgung der Schwellkörper und des umliegenden Gewebes. Infolgedessen beginnt es damit, sich zu verändern. Das Schwellkörpergewebe wird in diesen Fällen nicht selten umgebaut. Selbst wenn die eigentlichen Ursachen abgestellt wurden, kann eine Erektion dann nur noch eingeschränkt zustande kommen, da das veränderte Gewebe die ursprüngliche Funktion nicht mehr vollständig erfüllen kann.